Kulturverein
 
 
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Herzlich willkommen beim Verein zur Förderung von Kunst und Kultur an der Universität Bielefeld e.V.!

Kunst und Kultur an der Uni - Standortfaktor für eine lebendige Hochschule und Aufgabe für alle

Musik, Theater, Tanz, Malerei, Film, Bildende Kunst - das Spektrum der kulturellen Aktivitäten an der Universität Bielefeld ist erfreulich breit. Hunderte von Studierenden, Wissenschaftlern und weiteren Mitarbeitern engagieren sich - unterstützt vom Ästhetischen Zentrum der Universität - in einer der zahlreichen künstlerisch ambitionierten Gruppen in der Hochschule. Hier ist Raum nicht nur für das traditionelle Repertoire, wie es beispielsweise der Universitätschor pflegt, sondern auch für Experimentelles, Ausgefallenes, manchmal auch Schrilles und Schräges. Im Jahr 2004 konnte man das nicht zuletzt bei mehreren Großveranstaltungen erleben: auf der Kunstmesse "Originale" zeigte sich, wie vielfältig die Talente aus der Universität auf diesem Gebiet sind, obwohl hier nur ein sehr kleines Fach "Kunst" im Lehramtsbereich existiert. In der "Nacht der Klänge" verwandelte sich das Universitätshauptgebäude in eine Konzertstätte ganz besonderer Art: nicht nur an den üblichen Spielstätten produzierten sich dabei Ensembles und einzelne Musiker mit unterschiedlichstem Repertoire, sondern auch die ungewöhnlichsten Winkel wie Fahrstühle, die Fahrstraße in den "Katakomben" der Universität und sogar die Schwimmhalle verwandelten sich in Klangräume der ganz besonderen Art. Auch das wie "Originale" und "Nacht der Klänge" erstmals veranstaltete Ästhetikfestival "Weißes Rauschen" gehörte zu den ganz universitäts-
spezifischen, an anderer Stelle kaum denkbaren "Events". Hier wurde am Bespiel des "Weißen Rauschens", eines Begriffs ursprünglich aus der Physik, den vielfältigen Bezügen zwischen Kunst und Wissenschaft nachgespürt. Dazu gehörten Überlegungen eines Mikrobiologen zum "Rauschen der Gene" (die Übersetzung der genetischen Codierung in Musik), genauso wie die Erläuterungen eines Mathematikers zur Berechnung von Eiszeiten oder Hans Weingartners Film "Weißes Rauschen", der den Begriff als Metapher für Schizophrenie nutzt.

Austausch zwischen Stadt, Region und Universität

Dies zeigt, dass Kunst/Kultur an der Universität nicht einfach schöne Zutat, sondern ganz spezifisch mit der Hochschule und dem Wissenschaftsbetrieb verbunden sind. Gleichzeitig gibt es viele kulturelle Einrichtungen in der Stadt, die aus Aktivitäten an der Universität hervorgegangen sind oder in denen sich Universitätsmitglieder maßgeblich engagieren vom Filmhaus über das Theaterlabor bis zur Cooperativa Neue Musik. Das Kulturangebot der Universität strahlt auch in die Stadt aus und lockt das Publikum von dort an, genauso wie viele Universitätsangehörige ein besonders interessiertes und kompetentes Publikum für die außeruniversitären kulturellen Aktivitäten in Bielefeld bilden. Solche von beiden Seiten sehr erwünschten Austauschbeziehungen werden noch durch gegenseitige "Gastspiele" intensiviert: Das Theater Bielefeld und das Philharmonische Orchester der Stadt sind genauso bereits in der Universität aufgetreten wie beispielsweise der Universitätschor regelmäßig Konzerte in der Oetkerhalle gibt.

Das alles zu erhalten und zu fördern ist nicht nur Aufgabe der Aktiven, sondern aller, für die die Universität mehr ist als nur ein Arbeitsplatz, den man nach Feierabend schnell verlassen und vergessen möchte. Für wen die Universität auch ein Ort zum Leben ist und zum Ausleben von Kreativität, der muss Interesse haben, dass das hochsensible Gut Kunst und Kultur gepflegt, ausgebaut und weiterentwickelt wird. Aber auch viele Bürger aus Stadt und Region sind erfreulicherweise an dem interessiert, was an der größten Hochschule in Ostwestfalen-Lippe geschieht und engagieren sich auf ganz unterschiedlichen Ebenen dafür.

Hervorragende Möglichkeit des Engagements für Kultur

Der Idealismus der kulturell Aktiven an der Universität, von denen letztlich alle profitieren lässt sich schon schon durch kleine Beträge wirksam unterstützen. In Zeiten des allgemeinen Sparzwanges gibt es nur ein begrenztes Budget für Kultur an der Universität. Vieles, was eigentlich förderungswürdig wäre, muss dadurch trotz des auch in den Gremien sehr kulturfreundlichen Klimas unberücksichtigt bleiben. An solchen Stellen ist der kulturelle Gemeinsinn der Universitätsangehörigen gefragt, aber auch aller über die Universität hinaus, denen besondere kulturelle Aktivitäten am Herzen liegen und die darin eine Steigerung der Standortqualität der Stadt sehen. Der Verein zur Förderung von Kunst und Kultur an der Universität Bielefeld e.V. bietet allen Interessierten eine hervorragende Möglichkeit, sich an dieser Stelle zu engagieren: für nur 30 Euro Jahresbeitrag (Studierende 12 Euro) kann jeder Mitglied werden. Weil der Verein als gemeinnützig anerkannt ist, können die Beiträge steuerlich geltend gemacht werden.

Seit 1992 unterstützt der Verein Jahr für Jahr zahlreiche Aktivitäten aus dem kulturellen Leben der Universität finanziell. In dieser Hauptaufgabe erschöpfen sich seine Aktivitäten trotzdem nicht: neuerdings wird den Mitgliedern in Zusammenarbeit mit dem Ästhetischen Zentrum der Universität der "Uni-Kulturtreff?" geboten - etwa günstige Führungen durch Ausstellungen der Kunsthalle Bielefeld oder der Besuch anderer Kulturstätten der Umgebung. Die Zusammenarbeit mit ähnlichen Vereinen der Region soll in diesem Zusammenhang intensiviert werden. Im Januar 2005 erschien eine Postkartenserie mit ungewöhnlichen Universitäts-Motiven der Fotografin Andrea Nehring, die den Mitgliedern zu einem besonders günstigen Preis angeboten wird. Vereinsmitglieder erhalten regelmäßig den Kultur-Kalender der Universität. Wer seine E-Mail-Adresse hinterlässt, erhält überdies den Kultur-Newsletter mit allen aktuellen Informationen zu den einschlägigen Veranstaltungen.

Kultur an der Universität/Ästhetisches Zentrum

Artikel in der BUZ-Online

Kontakt:

Verein zur Förderung von Kunst und Kultur an der Universität Bielefeld e.V.
z.H. Dr. Hans-Martin Kruckis
Postfach 100131
33501 Bielefeld
Tel.: 0521/106-4074

E-Mail: hans-martin.kruckis@uni-bielefeld.de

 

Werden Sie Mitglied!

Hier finden Sie die Beitrittserklärung.
Kontakt:
Verein zur Förderung von Kunst und Kultur an der Universität Bielefeld e.V.
z.H. Dr. Hans-Martin Kruckis
Postfach 100131
33501 Bielefeld
Tel.: 0521/106-4074

E-Mail: Hans-Martin Kruckis

Ausstellung STREIFLICHTER

Ungewöhnliche Blickwinkel auf die Universität Bielefeld

Postkartenserie der Fotografin Andrea Nehring
10 Motive für nur 7 Euro


Andrea Nehring hat den Blick fürs Ungewöhnliche im Alltäglichen. Wer glaubt, er kenne die von Beton und Glas geprägte Architektur der Universität zu Genüge, sollte bei den Aufnahmen der jungen Fotografin ganz genau hinsehen. Dann wird er nämlich staunen, wie fremd, rätselhaft, aber auch atmosphärisch dicht und ästhetisch außerordentlich ansprechend das Nüchterne und zugleich längst Vertraute des Universitätshauptgebäudes plötzlich wirken kann.
2004 war eine Auswahl dieser Fotos im Bauteil S 3 (Flur vor dem Ästhetischen Zentrum) ausgestellt. Der Verein zur Förderung von Kunst und Kultur an der Universität Bielefeld hat zehn davon als Postkarten drucken lassen und bietet das Set zum Preis von 7 Euro an, die den Vereinszwecken zugute kommen. Sie erhalten die Serie beim Verein, der Pressestelle der Universität, der Buchhandlung Luce und dem Papierwarenladen Cremer in der Uni. Mehr zu der Ausstellung und der Fotografin finden Sie hier.