

In Bielefeld wird der ganz besondere Charakter der forschungsintensiven Reformuniversität gepflegt. Interdisziplinarität, Forschungsorientierung und Internationalität prägen das Wesen der Universität, die sich dem Streben nach Exzellenz in der Breite verschrieben hat, von den Geistes- und Sozialwissenschaften bis zu Naturwissenschaften und Technik. Wer hinter die Kulissen schaut, bemerkt unter der Oberfläche des universitären Arbeitsalltags ein weit verzweigtes Netzwerk, das wie selbstverständlich für überraschende und spannende Erkenntnisse sorgt, weil es aus Prinzip die Grenzen der Disziplinen sprengt.
An der Universität studieren rund 17.500 Studierende in 82 Studiengängen an 13 Fakultäten. Mehr als 4000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben hier ihren Arbeitsplatz. Einzigartig ist das architektonische Konzept des Universitätshauptgebäudes am Rande des Teutoburger Walds: Hier findet sich alles unter einem Dach.
Das besondere Kennzeichen der Universität Bielefeld ist ihr interdisziplinäres Selbstverständnis – sowohl in der Forschung als auch in der Lehre. Herausragend ist dabei das Zentrum für interdisziplinäre Forschung, das internationale Experten aus verschiedenen Disziplinen für gemeinsame Forschungsvorhaben zusammen führt.
In der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern war die Universität Bielefeld 2007 gleich zweimal erfolgreich. Für vorerst fünf Jahre erhält der Cluster „Cognitive Interaction Technology“ (Mensch-Maschine-Kommunikation) 6,5 Millionen Euro pro Jahr aus dem Fördertopf für Spitzenforschung. Die Graduiertenschule „Bielefeld Graduate School in History and Sociology“ wird im gleichen Zeitraum mit mehr als einer Million Euro jährlich gefördert.
Im vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der Kultusministerkonferenz ausgelobten Wettbewerb "Exzellente Lehre" gehörte die Universität 2009 ebenfalls zu den Siegern. Sie erhält 1 Million Euro, um ihr Konzept "Wege zu einer neuen Studien- und Lehrkultur" umzusetzen.
