Fakultät für Gesundheitswissenschaften
 
 
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Aktuelles aus der Fakultät für Gesundheitswissenschaften

Willkommen im Pflegeforschungsverbund NRW

Das Thema „Patienten- und Nutzerorientierung“ steht im Mittelpunkt des Pflegeforschungsverbunds NRW. Damit greift der Verbund eine der lang angemahnten Herausforderungen im Gesundheitswesen auf, die trotz zahlreicher Reform- und Anpassungsbemühungen in den vergangenen Jahren noch keineswegs hinreichend realisiert ist. Das gilt für alle Versorgungsbereiche und alle Gesundheitsprofessionen – so auch für die Pflege und das Hebammenwesen. Gerade in der Pflege harren hierzulande zahlreiche ungelöste Herausforderungen, wenn es um die Realisierung einer patienten- und nutzerorientierten Versorgung geht – sei es bei chronischer Erkrankung, bei Gesundheitseinbußen im Alter oder den Versorgungsherausforderungen, die am Lebensanfang bzw. in der Lebensphase von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett zu bewältigen sind. Das hat u. a. seine Ursache darin, dass es in der hiesigen Pflege bis heute an geeigneten und evidenzbasierten Konzepten und Strategien fehlt, wie den aktuellen Gesundheitsproblemen adäquat zu begegnen und dabei Patienten- und Nutzerorientierung zu realisieren ist. Hier ist der Anknüpfungspunkt des Pflegeforschungsverbunds NRW. Er will

  • zur Erarbeitung Patienten- und nutzerorientierter Pflegekonzepte beitragen. Darunter werden Konzepte verstanden, die sowohl dem Bedarf und den Bedürfnissen der Patienten bzw. Nutzer Rechnung tragen – ergo ihrer Perspektive besondere Beachtung schenken – und dabei evidenzbasierten Charakter haben.
  • Darüber hinaus will der Verbund zur Erweiterung des hierzulande noch auf hands-on-nursing begrenzten Pflegehandelns beitragen. Er widmet sich daher vor allem solchen Aufgaben, die einen deutlichen Akzent auf Stärkung der Patienten- bzw. Nutzerposition und auf Patientenaktivierung setzen.

 

Der Pflegeforschungsverbund NRW ist einer der drei Forschungsverbünde "Pflege und Gesundheit" im Förderschwerpunkt "Angewandte Pflegeforschung" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

 

Ausgewählte Publikationen und Berichte

  • Schaeffer, D./Wingenfeld, K. W. (Hg.) (2011): Handbuch Pflegewissenschaft. Weinheim u. a.: Juventa
  • Seidl, N. (i.E.): Aggressives Verhalten in Altenpflegeheimen. Eine Untersuchung von Erscheinungsformen, Einflussfaktoren und Versorgungserfordernissen bei kognitiv beeinträchtigten Menschen in der stationären Versorgung (Dissertation). Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Universität Bielefeld. Wissenschaftliche Betreuung: Prof. Dr. Doris Schaeffer, Prof. Dr. Klaus Hurrelmann
  • Schaeffer, D./Haslbeck, J. (2010): Selbstverantwortung im Gesundheitswesen, diskutiert am Medikamentenmanagement aus Sicht chronisch kranker Patienten. Das Gesundheitswesen.
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  • Haslbeck, J. (2010): Medikamente und chronische Krankheit. Selbstmanagementerfordernisse im Krankheitsverlauf aus Sicht der Erkrankten. Bern: Huber
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  • Schaeffer, D. (Hg.) (2009): Bewältigung chronischer Krankheit im Lebenslauf. Bern: Huber
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  • Haslbeck, J./Schaeffer, D. (2009): Routines in medication management: the perspective of people with chronic conditions. Chronic Illness 5, Nr. 3, 184-196
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  • Geuter, G./Müller-Mundt, G./Panhorst, H. (2009): Entwicklung eines Qualifikationsprogramms in der ambulanten Pflege als Beitrag zur Erweiterung der Kompetenz von Pflegenden zur Selbstmanagement-förderung. In: Walkenhorst, U/Nauerth, A./Bergmann-Tyacke, I./Marzinzik, K. (Hg.): Kompetenzentwicklung im Gesundheits- und Sozialbereich. Bielefeld: UniversitätsVerlagWebler, 157-168
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  • Butenuth-Thör, S./Glodny, S./Yilmaz, Y. (2009): Pflegebegutachtungen bei Migrantinnen und Migranten. In: Gaertner, T./Gansweid, B./Gerber, H./Schwegler, F./von Mittelstaedt, G. (Hg.): Die Pflegeversicherung. Handbuch zur Begutachtung, Qualitätsprüfung, Beratung und Fortbildung. Berlin: de Gruyter, 2. aktualisierte und erweiterte Auflage
  • Bauer, N./zu Sayn-Wittgenstein, F. (2009). Welche Bedeutung hat das Konzept der persönlichen Kontrolle auf das Geburtserleben von Frauen? Ergebnisse der Interventionsstudie "Versorgungskonzept Hebammenkreißsaal". In: Siedentopf, F./David, M./Siedentopf, J.-P./Thomas, A./Rauchfuß, M. (Hg.). Zwischen Tradition und Moderne. Psychosomatische Frauenheilkunde im 21. Jahrhundert. S. 377-382. Frankfurt am Main: Mabuse Verlag
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  • Schaeffer, D./Behrens, J./Görres, S. (Hg.) (2008): Optimierung und Evidenzbasierung pflegerischen Handelns. Ergebnisse und Herausforderungen der Pflegeforschung. Weinheim: Juventa
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  • Schaeffer, D./Horn, A. (2008): Pflegeforschungsverbünde bringen die Pflegewissenschaft voran. Die Schwester/Der Pfleger 47 (12), 74-76
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  • Schaeffer, D./Wingenfeld, K. (2008): Qualität der Versorgung Demenzkranker: Strukturelle Probleme und Herausforderungen. Pflege & Gesellschaft 13 (4), 293-305
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  • Metzing-Blau, S./Schnepp, W. (2008): Young carers in Germany: to live on as normal as possible a grounded theory study. BMC Nursing
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  • große Schlarmann, J./Metzing-Blau, S./Schnepp, W. (2008): The use of health-related quality of life (HRQOL) in children and adolescents as an outcome criterion to evaluate family oriented support for young carers in Germany: an integrative review of the literature. BMC Public Health
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  • Glodny, S. (2008): Migration und Pflege. Public Health Forum 16 (4), 5.e1-5.e3
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  • Schaeffer, D. (2005): Optimierung der Bewältigung chronischer Krankheit. Der Pflegeforschungsverbund NRW. Pflege & Gesellschaft 10 (1), 45-49
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  • Zwischenbericht des Pflegeforschungsverbunds 2009/2010
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  • Pflegeforschungsverbünde als Beitrag zur (Exzellenz-)Entwicklung der Pflegewissenschaft in Deutschland
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  • Stellungnahme zum Gutachervotum zum Mantelantrag vom 5. Juli 2006
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